Hydrocortison, Topische Anwendung während des Stillens

2019

Medizinisch überprüft am 5. Mai 2018

Hydrocortison, topische Spiegel und Auswirkungen während des Stillens

Zusammenfassung der Verwendung während der Stillzeit

Topisches Hydrocortison wurde während des Stillens nicht untersucht. Da nur eine ausgedehnte Anwendung der stärksten Kortikosteroide systemische Wirkungen bei der Mutter verursachen kann, ist es unwahrscheinlich, dass eine kurzfristige Anwendung von topischem Hydrocortison ein Risiko für den gestillten Säugling durch den Übergang in die Muttermilch darstellt. Es wäre jedoch ratsam, auf der kleinstmöglichen Hautfläche das am wenigsten wirksame Arzneimittel zu verwenden. Es ist besonders wichtig sicherzustellen, dass die Haut des Säuglings nicht direkt mit den behandelten Hautbereichen in Kontakt kommt. Nur mit Wasser mischbare Creme- oder Gelprodukte sollten auf die Brust aufgetragen werden, da Salben den Säugling durch Lecken hohen Mengen an Mineralparaffinen aussetzen können. [1] Jedes topische Kortikosteroid sollte vor dem Stillen gründlich abgewischt werden, wenn es auf die Brust oder den Brustwarzenbereich aufgetragen wird. Die mütterliche Anwendung rektal mit einer Creme oder einem Suppositorium stellt für den gestillten Säugling ein sehr geringes Risiko dar.

Drug Levels

Mütterliche Ebenen. Relevante veröffentlichte Informationen wurden zum Zeitpunkt der Überarbeitung nicht gefunden.

Säuglingsniveaus. Relevante veröffentlichte Informationen wurden zum Zeitpunkt der Überarbeitung nicht gefunden.

Auswirkungen bei gestillten Säuglingen

Die topische Anwendung eines Kortikosteroids mit relativ hoher Mineralocorticoid-Aktivität (Isofluprednonacetat) auf die Brustwarzen der Mutter führte zu einem verlängerten QT-Intervall, kuscheligem Aussehen, starkem Bluthochdruck, vermindertem Wachstum und Elektrolytanomalien bei ihrem 2 Monate alten gestillten Säugling. Die Mutter hatte die Creme seit ihrer Geburt für schmerzhafte Brustwarzen verwendet. [2]

Auswirkungen auf die Stillzeit und Muttermilch

Relevante veröffentlichte Informationen wurden zum Zeitpunkt der Überarbeitung nicht gefunden.

Verweise

1. Noti A, Grob K, Biedermann M et al. Exposition von Säuglingen gegenüber C (15) -C (45) -Paraffinen aus Muttermilch und Brustsalben. Regul Toxicol Pharmacol. 2003; 38 (3): 317-25. PMID: 14623482

2. De Stefano B, Bongo IG, Borgna-Pignatti C et al. Faktische Hypertonie mit einem Mineralocorticoid-Überschuss bei einem Säugling. Helv Paediatr Acta. 1983; 38: 185 & ndash; 9. PMID: 6874387

Hydrocortison, topische Identifizierung

Stoffname

Hydrocortison, aktuell

CAS-Registrierungsnummer

50-23-7

Drogenklasse

Stillen

Stillzeit

Corticosteroide, aktuell

Glukokortikoide

Entzündungshemmende Mittel

Verwaltungsinformationen

LactMed-Datensatznummer

405

Haftungsausschluss

Die in dieser Datenbank enthaltenen Informationen sind nicht als Ersatz für ein professionelles Urteilsvermögen gedacht. Sie sollten sich an Ihren Arzt oder Apotheker wenden, um Stillberatung in Bezug auf Ihre spezielle Situation zu erhalten. Die US-Regierung übernimmt keine Haftung oder Verantwortung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Informationen auf dieser Website.

Weiterlesen